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EHA
Gast- und Notfalltiere




mal keine Pferde, Esel, Rinder & co ........

Neben unseren eigenen Tieren kommen immer mal wieder Gäste auf Zeit zu uns, mal sind es kleine Wildtiere, die  der Pflege und Aufzucht bedürfen und im Idealfall wieder in die Natur entlassen werden können und mal sind es Gasttiere, die mal ein wenig Landluft schnuppern dürfen oder sich zu uns "verlaufen" .... oder auch einfach mal so aus einem Auto purzeln, welches im Schritttempo vorbeifährt. Sich über letztgenannte  Praktiken oder den Leuten, die diese anwenden, den Kopf zu zerbrechen ist so müßig, wie mit einem Nudelsieb Wasser transportieren zu wollen. Sie sind in der Regel weder zu erkennen noch irgendwie greifbar und wir verdanken ihnen unter anderem , dass wir nunmehr 15 Katzen beherbergen, die mittlerweile alle von uns kastriert und bei uns integriert wurden.

All diesen Tieren verdanken wir aber auch so viele nette Erlebnisse und so schöne Bilder,  dass wir denken, das wir dieses nicht für uns behalten sollten. Hier also einige Bilder von  der Dohle Hugo, dem Igel-Baby Oli, der Türkentaube Paula, Brieftaube Bruchpilot Willy, Stadttaubenmädchen Bijou  ... und und und...


Viel Spaß beim stöbern in diesem Album:

 
Hugo die Dohle:

Hugo war kurz vorm flügge werden  in den Kamin gerutscht und war hinter einem Gitter gefangen gewesen. Hätte er nicht durch leisen piepen auf sich aufmerksam gemacht, wäre er dahinter sicher elendig verhungert - so hat der Finder das Gitter aufgebrochen  und Hugo zu uns gebracht.
Aufzucht und Auswildern waren eine schöne und lehrreiche Zeit, die zwar anstrengend war, aber auch wunderschön. Wer schon mal Rabenvögel aufgezogen und erfolgreich ausgewildert hat, kann mir dies nachempfinden. Allerdings ohne fachkompetente Beratung und optimale Bedingungen wie Platz, Voliere und Umgebung wäre das sicher keine so positive Erfahrung mit so erfolgreichem Ergebnis gewesen.

Hugo Juli bis August 2008
links - nach der Auswilderung, im Herbst in unserem Garten auf Besuch: Hugo im Kreise neuer Freunde
   
Oli der Igel:

Am 02.09.2008 haben wir zwischen Pferdbeinen, auf einem kleinen Auslauf, alleine und unterkühlt, den kleinen  Igel-Jungen "Oli" gefunden - ganze 56 g leicht. Schnell wurde Welpenaufzuchtmilch besorgt mit Fencheltee angereichert und damit haben wir den kleinen Jungen schnell über den Berg gebracht. Als er dann anfing die erste feste Nahrung zu verlangen,  haben wir ihn in einer Außenanlage untergebracht und dort bis zum Winterschlaf gehalten. Den Winterschlaf hat er gut überstanden und nach einigem päppeln - ohne weiteren  zu engen Menschenkontakt, haben wir ihn dann im Frühjahr in die Freiheit entlassen.  Da es bei uns einige Igel gibt und wir uns jedes Jahr über Jungtiere freuen dürfen, es außerdem so gut wie keinen Autoverkehr gibt,  hat er hier schnell Kameraden gefunden. 
Für kompetente Infos und Hilfe bedanke ich mich bei erfahrenen "Igelfachleuten" aus dem Vogelforum und der Pro- Igel e.V.  
   
Willy, der Bruchpilot und seine große Liebe Bijou:

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.. oder, wie der Brieftäuberich zu seiner Stadttaube kam....

Mitte August 2008 wurde mir eine junge rote Taube gebracht, die einen übel zugerichteten Flügel hatte - eine bereits einige Tage alte offene Fraktur. Wir haben den Flügel operieren lassen, aber die Flugfähigkeit konnte leider nicht mehr wieder hergestellt werden. Nun hatten wir also wieder mal einen Dauerpflegefall, aber keinen passenden Partner. Nach einiger Recherche im Vogelforum und einem netten dort entstandenen Kontakt mit Jenny, einer echten Taubenfachfrau, kamen wir zu der Erkenntnis, dass Willy wirklich ein Willy ist und eine Frau benötigt. Zufällig saß bei Jenny eine kleine graue Stadttaubendame, die ebenfalls keinen Partner hatte und Jenny kam auf die großartige Idee, die beiden zusammen zu bringen - was soll man sagen? Es war Liebe auf den buchstäblich ersten Blick. Sie haben sich gesehen, Willy hat sie angebalzt und innerhalb einer Stunde saßen die beiden bereits zusammengekuschelt auf einem Baumstamm und schlummerten seelig. Das war ein echtes Happy End.
   
Paula, das Türkentäubchen:

Paula haben wir im August 09 von einer anderen privaten Pflegestelle übernommen, da diese  in Urlaub wollten und Paula, es handelte sich hier um eine ganz junge und daher unerfahrene Taube von diesem Jahr, die nach einer Kollision mit einer Fensterscheibe eine dicke Gehirnerschütterung hatte und nicht mehr selber fressen wollte. Jenny hatte die kleine Dame zwangsernährt und aufgepäppelt und nun war sie eigentlich soweit, dass sie wieder selber futtern sollte, aber es einfach nicht wollte.
Wir steckten sie dann einfach zu meinen Diamanttäubchen, stellten die Zwangsfütterung ein,  und hofften, dass sie sich in der Urlaubszeit von diesen kleinen Verwandten animieren lassen würde - und siehe da, es hat geklappt. Nach nur wenigen Tagen hatte sich die das Täubchen soweit erholt, dass wir an eine Auswilderung denken konnten.
Mittlerweile, ist sie von ihrer Finderin  Kelly, die Paula nach der Genesung wieder  abgeholt hat,  an ihrem Fundort freigelassen worden. Kelly konnte uns zwischenzeitlich mitteilen, dass Paula  nun gemeinsam mit einem netten Taubenmann im Wipfel einer großem alten Tanne lebt, die in ihrem Garten steht.
   
Die Zwergseidenhühchen "Puschel und Flöckchen"

mit Paula sind durch Jenny auch 2 schneeweiße kleine Daunenbällchen zu uns als Urlaubsgäste gekommen, die sich als Zwergseidenhühner entpuppt haben.  Eines der beiden hatte eine Lähmung der Beinchen, die wahrscheinlich durch einen Unfall verursacht wurde und wir hatten Hoffnung, dass sich das wieder regulieren würde. Dank Jennys aufopfernder Bemühungen, die sich in ihrer Freizeit sehr intensiv um Vogelfindlinge kümmert und sich da ganz besonders den Tauben verschrieben hat, ist es heute fast wieder genesen.
Jenny habe ich im Vogelnetzwerk, einfach auch das Vogelforum genannt, kennen und schätzen gelernt. Um den Tieren noch besser und kompetenter helfen zu können, lässt sie sich zur Zeit als Tierheilpraktikerin ausbilden, dazu wünsche ich ihr von hier aus noch einmal alles Gute.
   
unsere Katzen
....und deren seltsam geheimnisvolle Vermehrung

Eigentlich hatten wir im Durchschnitt immer so 3 - 5 Katzen und Kater, die von uns  beizeiten kastriert wurden, um einer planlosen Vermehrung entgegen zu wirken, was auf dem Land noch nicht wirklich üblich ist. Trotzdem hat es diese kleine Gruppe  geschafft, sich auf mittlerweile 15 Mitglieder zu erweitern, die  alle hier bei uns ihren festen Wohnsitz haben. Wie ist so was möglich?
Eigentlich so einfach wie traurig.... wie zum Beispiel bei
Jill und Fran, die wir vom einer Katzenhilfeorganisation übernommen haben, weil sie zu scheu waren und somit als unvermittelbar galten, bei uns hatten sie alle Zeit der Welt und sind heute durchaus zugängliche, wenn auch vorsichtige Katzenpersönlichkeiten geworden....
.....oder bei  Tinka und Mimi:
Wir stehen an der Scheune und sehen plötzlich 2 recht junge Katzenmmädchen herum strolchen, höchstens 7 - 9 Monate alt, sehr zierlich und sehr zutraulich.. und - wie beobachtet wurde - an unserem Hof von "netten" Menschen abgesetzt. Was wir da noch nicht wussten, die beiden waren nicht ganz alleine - kurze Zeit später hatte Tinka 3 süße Babys und Mimi beglückte uns mit 4 Kitten. Irgendwie ergab es sich, dass auch diese alle blieben....
Es muss sehr einladend bei uns sein, da einige Zeit später eine kleine halbwilde getigerte Katzendame ebenfalls bei uns einzog und gleich einen alten Kater mitbrachte, der ebenfalls schon länger bei uns herum stromerte und wohl auch  der Vater ihrer 5 Kinder war, die sie uns kurze Zeit später ebenfalls schenkte.
Diese Kinder konnten bis auf einen Kater, der bei Mama bleiben durfte,  alle sehr gut vermittelt werden - aber alle anderen Damen und Herren Samtpfote sind geblieben und  nun ebenfalls alle kastriert - ob es nun  bei diesen Katzen und Katern bleibt? Wir hoffen das Beste....

 

Die Katzen der AMW-Ranch



   
unsere "zahmen" gefiederten Freunde Familienglück: "Wilde" Gäste in Hof und Garten

auch diese kleinen Freunde sind teilweise auf Umwegen zu uns geraten und freuen sich nun über ihr Leben mit Freunden und Artgenossen in der Voliere

     
Spatzen, Schwalben und Igel
   
   
Natürlich haben wir nicht nur Notfalltiere zu Gast, auch andere Tiere kommen auf Besuch und machen gleich ihren Besitzer Urlaub. Zum Beispiel die Nichte unserer Bobtailbuben  "Checkpoint Charlie’s ‘U and Me", gerufen "Lieselotte" die in dieser Zeit ihren beiden Onkels mal so richtig  Dampf gemacht hat.
Es hat Spaß gemacht zu beobachten, wie so ein junges Hundekind ihre erwachsenen Verwandten wieder zum spielen und albern  animiert.

Guckt mal hier und klickt auf Lieselottes Näschen, dann seht ihr, wo sie sie zu Hause und geboren ist 
 klick auf mein Näschen :-)
das ist mein Teddy die ist ja genauso so wuschlig wie ich Lieselotte bei der Arbeit Feierabend
   
hier ist noch nicht das Ende dieser Seite.... sie ist noch in Arbeit und wird ständig erweitert .....   Stand: 15. September 2009
 

 
 
 
 
 

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